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Cantucci

Cantuccini habe ich erst in der vierten Dekade meines Lebens kennengelernt. Neuentdeckung Hilfsausdruck. Das ist an einem schönen Sonntag im Juli passiert, Sommerliebe quasi. Sie befanden sich in einem Glas, das auf dem Tisch stand, die Sonne spiegelte sich darin, neue Schuhe im Schaufenster nichts dagegen. Die Gerüchte über die Cantucci, mir bereits bekannt: die italienische Herkunft, die Rezepte della nonna, die Mandelangelegenheit hohen Grades, die Härte in ihrer schönsten Form… Und jetzt standen wir uns gegenüber, einen Espresso entfernt quasi. Dann wagte ich den ersten Bissen, Härteprüfung Hilfsausdruck. Die Cantucci sofort überzeugt, sofort nachgegeben, und die Vereinigung war geschehen, der erste Kuss nichts dagegen. Und so kam es dazu, dass ich jetzt darüber schreibe, Liebe auf den ersten Blick quasi. All das ist aber einer Marianne zuzuschreiben, der Erzeugerin Hilfsausdruck. Diese Marianne ist aber eine andere Geschichte, quasi, eine Liebesgeschichte per se.

 

 

Zutaten

 

Rezept

Den Ofen auf 160°C vorheizen. Mandeln grob hacken. Zucker und Eier während mindestens 10 Minuten zu einer hellen, dicken Creme aufschlagen. Mehl und Backpulver mischen. Zusammen mit den Mandeln zur Eicreme geben. Alles zu einem feuchten Teig zusammenfügen. Mit nassen Händen vier Rollen von etwa 4 cm Durchmesser formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und leicht flach drücken. In der unteren Ofenhälfte für 20 Minuten anbacken. Danach die Teigrollen aus dem Ofen nehmen und für 15 Minuten auskühlen lassen.

Die Temperatur des Ofens auf 190°C erhöhen. Die Teigrollen anschliessend etwas schräg in 1 cm breite Cantuccini schneiden. Die Cantucci mit der geschnittenen Seite nach oben und mit etwas Abstand wieder aufs Backblech geben. In der unteren Ofenhälfte während weiteren 15 Minuten backen. In einem verschliessbaren Glass oder einer Metalldose aufbewahren. Cantucci sind für mehrere Wochen haltbar.

 

Merium