Malaysisches Curry

Vor ein paar Wochen waren wir zum ersten Mal in einem Malaysischen Restaurant. Ich wusste nicht genau, was ich zu erwarten hatte. 🙂 Der Angebot war nicht gross, die Speisen dafür grossartig! Diese Erfahrung hat mich motiviert, kurz darauf das Curry, das ich im Restaurant hatte, selber zu versuchen, was sehr gut gelungen ist! Es war das erste Mal, dass ich eine Curry-Mischung von Grund auf versuchte zu zubereiten. Das ging überraschend einfach und vor allem schmeckte sie viel besser als die gekauften Pasten. So, rüstet euch mit ein paar Gewürzen und ein bisschen Geduld aus und verwöhnt euren Gaumen mit diesem Leckerbissen!

 

 

Zutaten für die Curry-Mischung (diese Menge reicht für 2 Curry-Zubereitungen für 2 Personen)
  • 2 Teelöffel Langkornreis
  • 4 Teelöffel Koriandersamen
  • 2 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
  • ½ Suppenlöffel Fenchelsamen
  • ½ Suppenlöffel Bockshornkleesamen
  • 4 schwarze Pfefferkörner
  • 1 Gewürznelke
  • ¼ Sternanis, zerdrückt
  • 1 Kardamomkapsel, zerdrückt
  • 1-2 cm Zimtstange
  • 2 getrocknete Chillis, in feine Streifen geschnitten
  • 4-5 Suppenlöffel Kurkuma
Zutaten für die Curry-Sauce
  • 1 Suppenlöffel Öl oder Ghee
  • 1 Zwiebel, sehr fein gehackt
  • 1 Teelöffel brauner Zucker
  • 3 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 3 cm langer Stück Ingwer, geschält und fein gehackt
  • 2 Stangen Zitronengras, längs aufgeschnitten
  • 2.5 – 3 dl Kokosnussmilch
  • ca. 2 dl Wasser
  • Salz und Pfeffer
  • Alternativ noch: Pouletbrust, Paneer, gekochte Eier, rote Linsen…

 

Rezept

Den Reis anrösten bis er duftet und leicht braun wird (vorsichtig, der Reis darf nicht anbrennen!). Alle andere Zutaten für die Curry-Mischung ausser Kurkuma dem Reis beifügen und bei mittlerer Hitze weiterhin rösten bis sie duften. Der Reis darf dabei weiterhin nicht anbrennen. Von der Hitze wegnehmen und für 5 Minuten abkühlen lassen. Die Gewürzmischung in einen Mörser (oder eine Kaffeemühle) geben und mit dem Stößel zu einem feinen Pulver verarbeiten. Das mag einige Minuten und etwas Kraft in Anspruch nehmen. 🙂 Am Schluss Kurkuma hinzufügen und alles gut umrühren (Kurkuma darf nicht gemahlen oder geröstet werden!)

Die Zwiebel, den Knoblauch und Ingwer fein hacken. In einer Pfanne Öl oder Ghee erhitzen und das Gehackte darin anbraten. In eine Schüssel 2-3 Suppenlöffel der vorbereiteten Curry-Mischung mit etwas Wasser zu einer Paste anrühren. Die Hitze reduzieren und die Paste und das Zitronengras in die Pfanne zu den anderen Zutaten beigeben. Alles zusammen für ein paar Minuten unter rühren anrösten. Anschliessend mit Kokosnussmilch und Wasser angiessen, umrühren und für 20-30 Minuten köcheln lassen (oder bis das Curry die gewünschte Konsistenz erreicht). Am Schluss die Sauce durch ein dichtes Sieb geben und die Flüssigkeit auffangen.  Die gesiebte Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer Pfanne etwas Öl oder Ghee erhitzen und Pouletbrust kurz anrösten. Das Fleisch in die Sauce geben und alles nochmals aufkochen. Von der Hitze wegnehmen und mit Naan Brot oder Reis servieren.

Notiz: Anstatt Pouletbrust, man kann dieses Curry auch in vegetarischen Versionen zubereiten, indem man Panner kurz in der Pfanne anröstet und in die Sauce gibt. Oder 200 g rote Linsen getrennt im Wasser kocht und am Schluss mit der Sauce mischt. Oder gekochte Eier sollen auch sehr gut zu dieser Sauce passen.

Die Curry-Mischung kann man in einem verschlossenen Glas bis zu 6 Wochen aufbewahren.

 

Merium

 

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